Mediation

Haben Sie das schon erlebt?

Sie mussten Ihr Recht gerichtlich durchsetzen oder wurden verklagt. Der Prozess lief gut und Sie haben das Verfahren gewonnen. Dennoch haben Sie sich nach dem positiven Urteil nicht als Sieger gefühlt, denn die Beziehung zu ihrem „Gegner“ war danach grundlegend zerstört. Oder aber das Ergebnis des Prozesses war nicht das, was Sie sich vorgestellt hatten. Denn danach ging der Streit erst richtig los, weil der Konflikt an sich nicht befriedet worden ist?

Das oben beschriebene Szenario tritt sehr häufig in komplexen Fallkonstellationen ein. Diese lassen sich gerade im Bereich des Wirtschaftsrechts, wo es um das Miteinander und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Unternehmen geht, aber auch im Arbeitsrecht und bei hoch streitigen Gesellschafterauseinandersetzungen immer wieder antreffen.

Ich könnte Ihnen einige Geschichten darüber erzählen, dass gut aufgestellte Familiengesellschaften, ganze Familien, vorher gut funktionierende Unternehmen sich aufgrund gerichtlicher Auseinandersetzungen über Jahre bis aufs Blut zerstritten haben. Ich habe erlebt, dass teilweise das gesamte Familienvermögen an Gerichtsverfahren und Anwaltskosten aufgebraucht worden ist, ohne eine Befriedung zu erreichen. Häufig ist es in solchen Konstellationen dann auch so, dass neben den gerichtlichen Auseinandersetzungen anonyme Anzeigen bei den Steuerbehörden erstattet werden. Es kommen Steuerstrafverfahren hinzu, die zusätzlich belasten und den Konflikt weiter eskalieren. Glauben Sie mir, Sie möchten nicht erleben, dass die Steuerfahndung morgens um 6 Uhr bei Ihnen klingelt und beginnt, Ihr Haus und Ihr Büro zu durchsuchen.

Dass Konflikte in dieser Form eskalieren, habe ich bereits mehrfach erlebt.

Warum ist Mediation der bessere Weg?

Meine langjährige Erfahrung als Anwältin hat mir gezeigt, dass diese komplexen Konstellationen in der Regel nicht geeignet sind, durch gerichtliche Verfahren geklärt und befriedet zu werden.

Denn gerichtliche Verfahren haben gleich mehrere gravierende Schwachpunkte:

  1. 1
    Sie wirken immer nur punktuell auf einen Konflikt ein.
  2. 2
    Der Konflikt an sich, wird in der Regel nicht gelöst.
  3. 3
    Eine Partei geht als Sieger hervor. Aufgrund dessen steigt die andere Partei erst richtig ein und der Konflikt verschärft sich oder wird in andere Bereiche verlagert.

Ferner habe ich im Laufe der Zeit verstehen müssen, dass es das oder Ihr gutes Recht, das viele Menschen glauben vor Gericht zu erlangen, nicht gibt. Die Parteien erhalten ein Urteil, das am Ende des Tages nichts anderes ist, als die Interpretation des Richters, wie er den von den Parteien vorgetragenen Sachverhalt im Lichte des Gesetzes auslegt und versteht. Wie dieses Urteil ausfällt, hängt häufig von den ganz eigenen Erfahrungen, Prägungen und Wertvorstellungen des jeweiligen Richters oder der entscheidenden Kammer ab.










Wenn man diese Zusammenhänge einmal verstanden hat, wird deutlich, wie wichtig es ist, das Verfahren zur Beilegung seines Konfliktes mit der Gegenseite nicht aus der Hand zu geben und dem Zufall zu überlassen, ob man an einen Richter gerät, der die eigenen Ansichten und Wertvorstellungen teilt. Sondern es gilt, Wege zu finden, den Konflikt selbstbestimmt im Sinne der eigenen Interessen und mit Blick auf die Interessen der anderen Seite zu lösen.

Ein solches Verfahren ist das Mediationsverfahren, das bereits vor vielen Jahren an der renommierten Harvard-Universität in Boston entwickelt worden ist, und nunmehr auch langsam Einzug in das Verständnis der Menschen in Deutschland findet.

Es ist nicht – wie viele Menschen immer noch glauben – ein Verfahren für Schwächlinge, die den Konflikt scheuen und nicht bereit sind, „ihr Recht“ auch gerichtlich durchzusetzen. Sondern, es ist ein Verfahren, das es Ihnen ermöglicht, die eignen Beweggründe zu verstehen, die Perspektiven der anderen Seite wahrzunehmen und so gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Im Laufe dieses Verfahrens passiert es sehr oft, dass die Parteien an ihre persönlichen Grenzen kommen - eben nichts für Schwächlinge, sondern für starke selbstbestimmte Menschen. Genau dies ermöglicht dann aber einen Perspektivwechsel!

Think Differently

Ich lade Sie ein, Dinge anders anzugehen, Dinge anders zu betrachten, Ihre Konflikte selbst in die Hand zu nehmen und selbst zu lösen. Auf diese Weise schaffen Sie ein zufriedenes und besseres Miteinander. Denn – das ist meine tiefste Überzeugung, die ich im Laufe meiner langjährigen Tätigkeit als Anwältin gewonnen habe – eine befriedigende und befriedende Lösung in komplexen Sachverhalten gibt es durch ein gerichtliches Urteil nur sehr selten.

Weil mir diese Zusammenhänge klar geworden sind, habe ich mich selbst bereits 2012 zur Mediatorin ausbilden lassen und mache derzeit eine Zusatzausbildung zur Wirtschaftsmediatorin, um meine Mandanten noch besser begleiten und unterstützen zu können.








Wie funktioniert das Mediationsverfahren?

Das Mediationsverfahren ist ein Verfahren, in dem die Parteien selbstbestimmt eigene Lösungen verhandeln und erarbeiten. Es wird vom Mediator moderiert. Die Aufgabe des Mediators liegt unter anderem darin, die Parteien darin zu unterstützen, ihre eigenen Interessen erst einmal herauszufinden. Denn, häufig sind diese den Parteien gar nicht klar. Wenn die Interessen erst einmal herausgearbeitet wurden, dann ist es häufig nur noch ein kleiner Schritt, eine gemeinsame Lösung zu finden.

Mein Angebot für Sie

Wenn Sie mehr über das Thema Mediation erfahren möchten, sprechen Sie mich an.

Ich begleite Sie als Mediatorin in Ihren Konfliktverfahren, sowohl unternehmensintern, z.B. bei Teamkonflikten, der Trennung von Mitarbeitern, als auch extern mit Kunden etc. Gleichzeitig stehe ich Ihnen auch unterstützend und beratend in gerichtlichen Güterichterverfahren zur Seite. Ferner unterstütze ich Sie beratend in Verfahren, die durch einen anderen Mediator geleitet werden.